Messmethoden · 6 Min. Lesezeit

DEXA vs. BIA: Wie misst man Körperfett richtig?

Dein Körperfettanteil bestimmt, wie genau dein Kalorienbedarf berechnet werden kann. Doch die Messmethoden unterscheiden sich enorm.

Warum Körperzusammensetzung zählt

Das Körpergewicht allein sagt wenig aus. Entscheidend ist das Verhältnis von Fettmasse zu fettfreier Masse. Muskeln verbrauchen in Ruhe mehr Energie als Fett – deshalb hat eine muskulöse Person bei gleichem Gewicht einen höheren Grundumsatz.

DEXA-Scan

Die DEXA-Messung (Dual-Energy X-ray Absorptiometry) nutzt schwache Röntgenstrahlung und gilt als einer der genauesten verfügbaren Standards. Sie liefert:

Nachteil: kostenpflichtig (ca. 40–100 €), nicht täglich durchführbar.

Bioimpedanz (BIA)

BIA-Waagen schicken einen schwachen Strom durch den Körper und schätzen den Fettanteil über den elektrischen Widerstand. Vorteil: günstig und jederzeit zu Hause nutzbar. Der Nachteil:

Vergleich auf einen Blick

KriteriumDEXABIA
GenauigkeitSehr hochMittel
Viszerales FettJaNein
Kosten40–100 €Günstig
Täglich nutzbarNeinJa

Beide Welten verbinden

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Was das für deine Kalorien bedeutet

Kennst du deine fettfreie Masse, kann Intaq. statt einer Standardformel die präzisere Katch-McArdle-Formel nutzen. So wird dein Kalorienziel realistischer – besonders bei sehr schlanken oder sehr muskulösen Menschen.